Der Forexmarkt
Der Forexmarkt ist ein weltweites Netzwerk, an dem als direkte Teilnehmer die Banken und die Broker aktiv sind. Zu Beginn der Entwicklung von Forex lief der Handel mit Währungen ausschließlich zwischen den Banken ab. In der heutigen Zeit steht dieser Marktplatz auch privaten Investoren und reinen Währungsspekulanten offen. Der Privatmann kann allerdings nur über einen Forex Broker und elektronische Broker Software Systeme am Geschehen teilnehmen.
Der Markt ist physisch nicht existent sondern es ist ein virtueller Marktplatz im Internet. Der Handel wird aus diesem Grund auch als Interbankenhandel bezeichnet, weil er zum größten Teil direkt zwischen den Banken stattfindet. Ein interessierter Außenstehender kann in der Regel nicht einschätzen, wie sich die Währungen am Devisenmarkt entwickeln werden, das läuft dann über die Broker, die außer den Banken auch am Devisenhandel beteiligt sind. Der private Trader kann lediglich, wenn er die Entwicklung der Kurse in den vergangenen Stunden blickt, Rückschlüsse darauf ziehen, wie sich der Kurs in den nächsten zwei oder drei Stunden entwickeln wird. Den am Handel beteiligten Banken und Brokern stehen hingegen etliche Handelssignale zur Verfügung.
Die Entwicklung der Kurse und die daraus resultierenden Kursschwankungen unterliegen den Gesetzen der freien Marktwirtschaft und so können politische Ereignisse in einem Land einen direkten Einfluss auf den Kurs der Währung eines Landes haben, sowohl im positiven als auch im negativen Sinn. Beispielsweise sind die Zentralbanken dafür verantwortlich, welche Geldmenge im Umlauf ist und beeinflussen dadurch die Wirtschafts- und Finanzstabilität eines Landes. Ähnliches gilt für große Konzerne mit internationalen Geschäftsbeziehungen, die riesige Währungsumtauschmengen mit sich bringen oder auch der Tourismus.
Der Forexmarkt von heute ist aber auch Tummelplatz für Spekulanten, die in einer Art Goldgräberstimmung ihr Glück beim Währungshandel versuchen.

