Candlestick-Chart
Der Candlestick-Chart unterscheidet sich bei den Daten kaum von einem ganz gewöhnlichen Balkenchart. Es werden der Eröffnungskurs, Höchst- und Tiefstkurse und der Schlusskurs verwendet. Aber der Candlestick-Chart ist leichter zu überschauen und zu bewerten.
Der Ursprung kommt ebenfalls aus dem Japanischen. Die Candlesticks bestehen aus einem Candle body und einem Candle shadows. Der Candle body stellt dabei die Spanne zwischen dem ERöffnungs- und dem Schlusskurs dar. . Wenn der Eröffnungskurs unter dem Schlusskurs liegt, entsteht dadurch ein weißer, positiver Kerzenkörper. Endet ein Handelstag mit Kursverlusten, entsteht ein schwarzer, negativer Kerzenkörper.
Die jeweiligen Candle shadows – Schatten ergeben sich dann aus der entsprechenden Kursbewegung. Die Linie oberhalb wird als Docht und die unterhalb als Lunte bezeichnet.
So bezeichnet eine weiße Kerze einen steigenden Kurs in der im Chart dargestellten Zeit und die schwarze Kerze steht für sinkende Kurse. Hier kennzeichnen Schatten eventuell die Kursspitzen, die zwischen den Eröffnungs- und Schlusskursen festgestellt wurden.
Bei der Darstellungsform mit Kerzen ist ein ganz genauer Kurs natürlich nicht darstellbar, deshalb bedeutet bei diesen Charts die Kursangabe immer nur „dicht bei“. Wird hier dann von Tageshochs oder –Tiefs gesprochen ist immer nur “dicht bei” gemeint.
Bei den Candlestick-Charts lassen sich, wie bei anderen Charts immer ganz bestimmte Perioden darstellen. Es gibt Charts, die bezeichnen die Entwicklung von einem Monat und welche, die die Entwicklung innerhalb einer Minute ausdrücken.
Ähnlich wie bei anderen Chartdarstellungen auch, versucht man anhand dieser Darstellungsform bestimmte Trends zu erkennen und Prognosen für die Zukunft (damit kann die nächste Stunde gemeint sein) zu stellen.

