Forex Bretton-Woods-Abkommen von 1944
Das Bretton-Woods-Abkommen wurde am 22. Juli 1944 beschlossen. Es waren insgesamt 44 Staaten beteiligt. Ziel des Abkommens war die reibungslose Abwicklung des Welthandels ohne Handelsbarrieren und mit festen Wechselkursen.
Benannt ist das Abkommen nach dem Ort in dem es seinerzeit stattfand, Bretton-Woods im US-Staat New Hampshire. Das Bretton-Woods-System hat den US-Dollar als Leitwährung bestimmt. Beteiligte Institutionen waren die Weltbank und der Internationale Währungsfonds.
Damit wurden feste Devisenkurse für große Währungen festgelegt, der Preis für Gold wurde bei 35 Dollar pro Unze festgeschrieben. Das Bretton-Woods-Abkommen galt bis zum Jahr 1971, da hob der amerikanische Präsident Richard Nixon die Vereinbarung auf und führte bewegliche Wechselkurse für die großen Währungen der Welt ein.
Auch Deutschland gehörte bis dahin zu diesem System, der Wechselkurs lag bei 4,20 DEM für 1 USD. Das Bretton-Woods-Abkommen bescherte der USA völlige Autonomie bezüglich der Währungs- und Geldpolitik, während alle anderen Mitgliedsländer ihren speziellen Wechselkurs durch Interventionen am Devisenmarkt sichern mussten.
Als 1969 Frankreich seine Dollarreserven in Gold eintauschen wollten, hatten die USA nicht genügend Goldreserven und kündigte dann 1971 diese Verpflichtung.

