Bid & Ask kurz erklärt
Für die Kurse bei den Devisen, die grundsätzlich bis zur vierten Stelle hinter dem Komma aufgeführt sind, werden immer zwei Kurse notiert, einmal die Kaufkurse, die in der Fachsprache als Askbezeichnet werden und dann die Verkaufskurse, die der Fachmann als Bid bezeichnet. Wobei grundsätzlich der Kaufkurs einer Währung immer etwas höher ist, als der Verkaufskurs. Der Unterschied zwischen diesen Kursen ist der so genannte Pip, das ist der Wert nach der vierten Kommastelle eines Kurses, die kleinste Einheit, um die sich eine Währung ändern kann.
Die Differenz zwischen Ask und Bid ist der Gewinn des Brokers. Im Allgemeinen unterscheiden sich Ask und Bid um 2-3 Pips. Außer dieser Differenz werden beim Währungshandel keine weiteren Gebühren erhoben. Wenn ein Kunde bei seinen Transaktionen Gewinne erzielen will, dann muss der Bid der Währung, die er wieder verkauft, höher sein, als es der Ask war, erst dann kommt er in die Gewinnzone.
Der Kunde bildet somit automatisch entweder Short- oder Longpositionen. Wenn der Trader long ist und das Währungsverhältnis gegenüber dem Kaufkurs steigt, verdient der Trader Geld und im umgekehrten Fall verliert er Geld. Ist der Trader hingegen short, dann verliert er sein Geld, wenn der Kurs steigt, und gewinnt Geld, wenn der Kurs weiter fällt.
Zum besseren Verständnis lässt sich das auch so beschreiben:
Der Trader ist long und der Kurs der vorderen Währung im Währungspaar steigt, dann verdient er Geld, fällt der Kurs, dann verliert er Geld. Ist der Trader short, verhält es sich entgegengesetzt. Steigt der Kurs der vorderen Währung im Paar, verliert der Trader Geld, fällt der Kurs gewinnt er Geld.

