Forex Margin Konten – Erklärung
Der Forex Margin ist der Betrag, den ein Trader auf seinem Konto hinterlegen muss, um eine Terminposition offen zu halten. Mit einem Margin Konto kann der Kunde Positionen eröffnen, bei denen es um deutlich höhere Beträge geht, als die Geldmittel, die auf seinem Benutzerkonto hinterlegt sind.
Nur wer ein Margin Konto besitzt, kann Währungshandel in Größenordnungen betreiben, mit Positionen, die nicht auf seinem Konto als Gegenwert stehen. Dieser Handel wird als Handel auf fremdfinanzierter Basis bezeichnet. Viele der Forex Broker bieten ihren Kunden mit einem Mini-Vertragskonto eine bis zu 200-fache Fremdfinanzierungsmöglichkeit. Somit ist das Eigenkapital, dass der Kunde einbringt, nur eine Art Polster. Solange der Kunde Gewinne verbuchen kann, ist die Fremdfinanzierung kein Problem, aber wenn er so viel verliert, dass sein Eigenkapital vollkommen aufgebraucht wird, muss er, um zu vermeiden, dass seine Positionen geschlossen werden, weitere Geldmittel einzahlen. Wie viel, steht in dem Marginbedingungen des Brokers.
Die Fremdfinanzierung bietet somit Vorteile und Nachteile. Wird der Hebel richtig eingesetzt, können über das Margin Konto ordentliche Profite eingefahren werden. Gehen die Erwartungen des Kunden, die er bei der Eröffnung einer Position hatte, nicht in Erfüllung und die Währung verhält sich anders, bleiben höhere Verluste nicht aus.
Viele der Forex Broker bieten Margin Konten an, dabei kann der Kunde das Fremdfinanzierungsverhältnis individuell festlegen. Wichtig ist, dass man sich vor zu ausgiebigem Handel schützt und mit den Risiken beim Währungshandel richtig umgeht. Gerade Anfänger sollten bei der Fremdfinanzierung vorsichtig sein und auf Margins von 1:10 bis maximal 1:20 setzen.

