Risiken im Forexhandel
Grundsätzlich birgt der Handel mit Devisen gewisse Risiken, die nichts mit der Seriosität des Brokers zu tun haben. Alle getätigten Transaktionen können sich binnen von Sekunden von den geplanten Erwartungen abändern. Dabei ist es unwichtig, ob sich die Kurse aufgrund von Angebot und Nachfrage ändern oder aufgrund von wirtschaftlichen oder politischen Situationen.
Der Devisenmarkt Forex existiert als solcher erst seit etwa 20 Jahren, für diesen Markt gibt es weder Regularien noch Begrenzungen, mit denen eine rechtliche Grundlage besteht, aber dennoch hat sich Forex weltweit zu einem Phänomen entwickelt. In einigen amerikanischen Staaten wird der Forexhandel deshalb mit dem Glücksspiel gleichgesetzt.
Selbst professionelle Händler sind nicht immer in der Lage das Verhalten des Marktes vorauszusagen. Zur Minimierung des Risikos wurden Kurslimit-Aufträge geschaffen, dabei wird dem Kunden erklärt, wie er seine Positionen verlassen kann, wenn der Preis der Währung einen bestimmten Punkt erreicht und Ähnliches.
Der Forexhandel an sich ist spekulativer als der spekulativste Aktienhandel, es warten hohe Gewinne aber es können einen auch hohe Verluste treffen, die einen Kunden in den finanziellen Ruin treiben.
Um das Risiko zu minimieren, sollten Neueinsteiger immer mit einem Demo Konto starten und sich mit der gesamten Materie vertraut machen, bevor sie ihr Geld einsetzen. Jeder Devisenhändler sollte ein fundiertes Grundwissen auf dem Gebiet besitzen, Charts lesen und Analysen interpretieren und Handelssignale richtig deuten können. Das Risiko lässt sich außerdem durch kleinere Hebel minimieren. Grundsätzlich sollte ein Forex-Konto nur mit Mitteln eröffnet werden, die erübrigt werden können, niemals auf Kredit und niemals in Erwartung hoher Gewinne. Sicher kann der Forexhandel einen spekulativen Anleger reichmachen, aber er kann ihn auch in tiefe Armut stürzen.

